3. September 2016: Gedenkfeier für die Opfer von NS-'Euthanasie' und Zwangssterilisierung am Gedenk- und Informationsort T4 in Berlin

„Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt sind unter Verantwortung beauftragt, die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte so zu erweitern, dass nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.“

 

Mit diesem formlosen Schreiben (Faksimile hier zugänglich) ermöglichte Hitler die organisatorische Durchführung der sogenannten "Aktion T4" - also des Massenmordes an hunderttausenden behinderten und psychisch kranken Menschen.

Um die gezielten Tötungen möglichst gut begründen und vertuschen zu können, wurde das Schreiben Hitlers auf den 1. September 1939 - den Tag des Kriegsbeginns - zurückdatiert.

 

Am Samstag, den 3. September 2016, lädt der "Aktionskreis T4-Opfer nicht vergessen" - eine Kooperation von u. a. Gedenkort T4, Rundem Tisch T4 und dem Bund Psychiatrieerfahrener (BPE) - zu einer feierlichen Gedenkveranstaltung für die Opfer von NS-'Euthanasie' und Zwangssterilisierung in das Hauptfoyer der Berliner Philharmonie ein.

 

Ich freue mich sehr, die musikalische Gestaltung der Gedenkfeier übernehmen zu dürfen und in diesem Rahmen auch über meine Recherchearbeit zu berichten.


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Der SS-Mann Armin Beilhack - Täter oder Opfer seiner Zeit?

Armin Beilhack, Jahrgang 1908, war ein aus München stammender SS-Soldat, der 1943 an der russischen Front fiel. Er war aber auch der Ehemann meiner Großtante - also mein Großonkel. Doch als solchen könnte ich ihn nie bezeichnen.

Es brauchte ja schon viele Jahre, bis es mir gelang, diesen Mann, "den Beilhack", überhaupt beim Vornamen zu nennen. Ende April 2016, als ich bei einer Akteneinsicht im Bundesarchiv zum ersten Mal ein Portrait von ihm sah, als der Fremde plötzlich ein Gesicht hatte - da konnte er auch einen Namen bekommen.

 

Armin ist verantwortlich für den Tod meines Großvaters Walter. 1941 ließ er ihn gewaltsam in eine Nervenheilanstalt bringen, nachdem er in seinem Hause einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte. Die Folgen dieser Tat waren ihm, dem SS-Hauptsturmführer, mehr als bewusst. Und so ist es auch Armin, der am 7. August 1941 auf dem Standesamt der Stadt Oranienburg den Tod seines Schwagers meldet. Dieser sei in der Nervenheilanstalt Bernau an "Erschöpfung und trauriger Verstimmung" verstorben.

 

Lange Zeit war dieser Mensch für mich regelrecht ein Monstrum. Ein fanatischer SS-Mann, dem jeder schwächere Mensch ein Dorn im Auge war, der womöglich das Töten liebte, der ... schlicht schon immer so gewesen war. Er war der Täter, mein Opa das Opfer.

 

Doch fünf Jahre Recherche und die Arbeit an meiner Buchpublikation haben mich vor allem eines gelehrt: dass es keine klaren Protagonisten und Antagonisten, keine reinen Opfer und keine reinen Täter gibt.

 

Daher möchte ich Ihnen und Euch nun Armin Beilhack vorstellen. Ich für meinen Teil habe einen Menschen kennengelernt, dessen Lebenslauf zwar in keinster Weise eine Entschuldigung für seine Taten ist. Doch er kann vielleicht eine Erklärung dafür sein, wie aus einem kleinen Halbwaisen ein menschenverachtender Nationalsozialist werden konnte.

 

Hier geht es zur Biografie von Armin Beilhack (1908-1943).

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Späte Erfüllung - warum ein fragwürdiger Brief von 1936 mich in meiner Arbeit bestärkt

"Sehr geehrte Frau Frick, wir können Ihnen mitteilen, dass die Nachforschungen zu Ihrem Großvater abgeschlossen sind." - so begann ein Brief, den mir das Bundesarchiv im Juni diesen Jahres schickte. Recherchiert werden konnten eine umfangreiche Akte der Reichskulturkammer sowie eine Parteikorrespondenz kleineren Umfangs.

Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn eine längst vergangene Geschichte, ja, eine, die das Leben schon "zu Ende geschrieben hat", sich plötzlich in der Gegenwart weiterspinnt. Als würden sich plötzlich Türen öffnen, von deren Existenz man bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal wusste.

Mein Opa ist seit 75 Jahren tot, mein Urgroßvater schon seit 87 Jahren - und den hier abgedruckten Brief (die Bilder sind durch Klick vergrößerbar) hat mein Opa vor ziemlich genau 80 Jahren geschrieben, datiert auf den Tag seiner Hochzeit.


Er wendet sich an einen Mann, der später zu Hitlers engstem Kreis zählen wird (wenngleich dieser ihn 1943 entmachtet), dem die "Abteilung Volksgesundheit" untersteht und der schon Anfang der 1930er Jahre - damals noch Minister in Thüringen - jüdischen Musikern die Bühne verboten hat. Aber er wendet sich eben vor allem an einen der wichtigsten Politiker seiner Zeit, der seinen Namen trägt - oder um es aus der Perspektive meines Opas zu formulieren: an einen, dessen Namen er trägt.

 

Ich weiß aus mehreren Quellen, dass mein Opa kein überzeugter Nationalsozialist war. Er war Mitglied der NSDAP, doch wer war das nicht? Am 1. Mai 1933 trat er gemeinsam mit seiner späteren Frau, meiner Oma Luise, in die Partei ein, weil er genau wusste, dass er sonst beruflich nicht die geringsten Chance würde haben werden. Doch schon 1934 schreibt er in einem Brief an seine Mutter von Opern, die willkürlich abgesetzt werden und von einem "fanatischen Parteigeist, gegen den man nicht ankommt, ohne dabei zu verlieren". Was da geschehe, sei nicht immer im Sinne eines Dritten Reiches, "und sollte das doch der Fall sein, dann gute Nacht, deutsche Kultur!".


Und dennoch: Walter schreibt dem Reichsinnenminister Wilhelm Frick, weil er stolz darauf ist, herausgefunden zu haben, dass er um gefühlte zehn Ecken mit ihm verwandt ist. Und die Art, wie er das schreibt, ist anrührend, ja, beinahe komisch. Er habe bei der Erstellung seines Stammbaumes für die anstehende Heirat eine Entdeckung gemacht, auf die er sehr stolz sei, "und zwar um der Tatsache selbst willen, dann aber auch weil ich sie aufdecken konnte, nämlich: daß der Schreiber dieser Zeilen mütterlicherseits mit Herrn Reichsminister Pg. Dr. Wilhelm Frick verwandt ist".

 

Als ich selbst vor einigen Jahren zum ersten Mal auf jene Stammbäume stieß, war ich fasziniert, und es sollte wiederum Jahre dauern, bis ich die Zusammenhänge vollständig begriff. Doch bis zum gestrigen Tage dachte ich, dass diese Stammbäume das Werk von Walters Schwester Hedwig seien, da sie zum einen auch einen Ahnenpass benötigte und zum anderen die Ältere und definitiv die Forschere von beiden war. Doch faktisch heirateten die Geschwister im gleichen Jahr - Walter bereits im August und Hedwig im Dezember 1936.

 

Es war ein seltsames Gefühl, diesen Brief zu lesen. Und doch könnte ich keinem der Fricks einen Vorwurf machen, denn sie konnten schließlich nicht in die Zukunft schauen. Die meisten, so glaube ich, hätten es ihnen gleich getan.

 

Doch der Anlass, diesen Brief hier überhaupt zu behandeln, ist eigentlich ein ganz anderer. "Mein Vater, Hauptlehrer Hugo Frick, gest. am 20.12.1929 [...] hatte schon während des Krieges eine ausgiebige Familienforschung angestellt", schreibt Walter. "Alles zu einer großen, geschlossenen Familiengeschichte zusammenzuordnen und zurechtzuformen, war einer seiner sehnlichsten Wünsche. Wegen Erkrankung und Tod blieb die Arbeit unvollendet. [...] Da ich beabsichtige mich demnächst mit Frl. Luise Frölich aus Kaiserslautern, Opernsängerin am Stadttheater Rostock zu verheiraten, [...] war es nötig um den arischen Nachweis erbringen zu können, daß ich mich selbst mit dem gesammelten Material befaßte. [...] Da mich die Arbeit selbst immer mehr interessierte, führte ich den ganzen Stammbaum auch noch bis zur Gegenwart durch 3 Stammtafeln aus."


Ich bin also nicht die erste in meiner Familie, die sich aus privatem Interesse heraus mit Genealogie befasst! Sowohl mein Urgroßvater als auch mein Opa Walter waren dieser Faszination erlegen - der eine, weil er Volkskundler war (auch da bin ich also nicht die erste), der andere, weil er aus der Not eine Tugend machte.

Mein Opa Walter Frick wurde 1941 in einer Nervenheilanstalt bei Berlin ermordet. Seine zwei Kinder konnten sich nicht mit der Familiengeschichte beschäftigen, denn schon die Frage nach dem eigenen Vater wurde im Keim erstickt. Wir sind insgesamt fünf Enkel und warum ausgerechnet ich diejenige bin, die in die Fußstapfen von Urgroßvater und Großvater getreten ist, weiß ich nicht. Aber als ich die obigen Sätze las, wurde mir endgültig klar: Ganz egal, warum ich es bin, die die Familienforschung weiterführt - ich werde den Wunsch meines Urgroßvaters erfüllen und alles zu einer großen, geschlossenen Familiengeschichte zusammenordnen und zurechtformen. Und wer weiß - vielleicht werden meine (Ur)Enkel diesen Faden ja auch eines Tages aufnehmen ... ;-).

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Gegründet: Der Förderkreis Gedenkort T4 e.V.

Der Gründungsvorstand. Foto: Eva Buchholz.
Der Gründungsvorstand. Foto: Eva Buchholz.

Gestern, am 29. Juni 2016, war es endlich soweit: Der Förderkreis des Gedenkortes in der Tiergartenstraße 4 für die Opfer der NS-"Euthanasie" wurde gegründet!

Drei Stunden lang diskutierten die künftigen Mitglieder in der Gründungsversammlung intensiv und durchaus kontrovers über die Vereinssatzung und wählten letztlich ihren Vorstand, den ich nun hier kurz vorstellen möchte (v.l.n.r.).

 

Rolf Flathmann, stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. hat dankenswerterweise das Amt des Schatzmeisters übernommen, Irit Kulzk, Geschäftsführerin des Vereins Zukunftssicherung e.V. ist eine der BeisiterInnen, ebenso Thomas Künneke von den Kellerkindern e.V.. Die Dame im gepunkteten Kleid ist die Betreiberin dieser Seite (Julia Frick) und freut sich sehr über das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden, erster Vorsitzender des Vereins ist Martin Georgi, der umfangreiche Erfahrung in der Beratung von NGOs hat (er war u. a. mehrere Jahre im Vorstand der Aktion Mensch). Gabi Gerwins (Beisitzerin) engagiert sich aktiv in der Berliner Behindertenpolitik, u.a. in der Initiative Mensch Zuerst - Netzwerk People First, Barbara Stellbrink-Kesy (Beisitzerin) recherchiert seit vielen Jahren zur Lebensgeschichte ihrer Großtante, die ein Opfer der NS-"Euthanasie" ist, und schreibt an einem Buch darüber. Matthias Kube (Beisitzer) ist Vorstandsvorsitzender der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder).

 

In den kommenden zwei Jahren werden wir den Förderkreis Gedenkort T4 leiten und nach außen vertreten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Fördermitgliedern freuen wir uns auf weitere angeregte Diskussionen, sinnstiftende Projekte und gute Vernetzung!

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Über Verantwortung und symbolische Aufwertung

Die Frankfurter Auschwitz-Prozesse 1963-65

Im Jahr 1963 sorgte der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in den Augen vieler für einen Eklat. Ihm und seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass 21 SS-Männer und ein sogenannter Funktionshäftling auf die Anklagebank kamen, die zwei Jahrzehnte zuvor an der Tötungsmaschinerie des Vernichtungslagers Auschwitz beteiligt gewesen waren. Die Urteile, die zwei Jahre später verkündet wurden, waren lächerlich, doch deren „Vollstreckungen“ geradezu eine Farce: „Bis zum Herbst 1970, also fünf Jahre nach dem Urteil des Schwurgerichts, waren alle Angeklagten, die zu zeitigen Zuchthausstrafen verurteilt worden waren, aus der Untersuchungs- bzw. aus der Strafhaft entlassen worden“ (Werner Renz: Fakten zum Auschwitzprozess, Fritz-Bauer-Institut), von den sechs „Lebenslänglichen“ wurde einer 1975 begnadigt und zwei Ende der 1980er aus der Haft entlassen.

 

"...dass Deutschland sich weiter seiner Verantwortung stelle"

Nun stehen die unzähligen Akten und Tonbandmitschnitte zum Frankfurter Auschwitzprozess vor der Aufnahme ins Dokumentenregister der Welt, das UNESCO-Register „Memory of the World“. Ein positives Votum aus Paris gelte als weitgehend sicher, schreibt focus-online, bisher sei noch kein deutscher Antrag an das digitale Archiv abgelehnt worden. „Die geplante Aufnahme“, so wird Hessens Wissenschaftsminister Rhein (CDU) zitiert, „sei ein wichtiges Zeichen an die Welt, dass Deutschland sich weiter seiner Verantwortung für die NS-Verbrechen und den Holocaust stelle.

Nun – wenn ich den aktuellen Prozess gegen den SS-Sanitäter Hubert Zafke verfolge (der mutmaßlich einer der letzten sein wird), muss ich doch sehr an Rheins Statement zweifeln. Lese ich doch davon, dass Nebenklagen „aus spitzfindigen Gründen abgelehnt werden“ (taz), dass die Staatsanwaltschaft Schwerin und der Anwalt eines Nebenklägers „Befangenheitsanträge gegen das Gericht gestellt [haben], weil sie Anzeichen dafür sehen, dass das Gericht eine Einstellung des Verfahrens anstrebt“ (Süddeutsche) und „die Verlesung der Anklage [...] gar nicht erst geplant war“ (tagesspiegel). Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, bezeichnete den Prozess gar als „Schmierentheater“ (Jüdische Allgemeine).

 

Kollektive Schuld gibt es nicht

Zu allererst sei einmal klargestellt, dass wir es hier mit einem Missverständnis zu tun haben. Deutschland ist nicht für die NS-Verbrechen verantwortlich. Deutschland ist für gar nichts verantwortlich, denn verantwortlich sein oder Schuld tragen können nur Subjekte. Deutschland ist eine der Synekdochen, auf die vor allem dann gerne zurückgegriffen wird, wenn man sich einer Verantwortung entziehen will! Wenn man keine konkreten Personen anspricht, sondern diese allesamt unter die äußerst weite und wenig greifbare Bezeichung für eine Nation steckt, kann man nämlich vor allem eines: sich zurücklehnen. „Dergleichen wie kollektive Schuld oder kollektive Unschuld gibt es nicht“, schreibt Hannah Arendt in ihrem 1989 erstmals veröffentlichten Essay Was heißt persönliche Verantwortung unter einer Diktatur?*, „der Schuldbegriff macht nur Sinn, wenn er auf Individuen angewendet wird.

Weiter geht es mit der Verantwortung. Verantworten kann ich Taten nur, wenn ich sie entweder selbst begangen habe oder aber die Möglichkeit besteht, dass ich jene Taten (der anderen) durch mein Eingreifen unterbinden kann. Der Holocaust jedoch ist geschehen. Die meisten von uns haben diese Taten demnach nicht begangen – und unterbinden können wir sie auch nicht mehr, da sie längst traurige Geschichte sind. Einer der wenigen, die sich hier und heute noch ihrer Verantwortung stellen könn(t)en, heißt Hubert Zafke.

 

Ver-antworten oder Ver-schweigen?

Besser hätte Rhein also formuliert: „Die geplante Aufnahme ist ein wichtiges Zeichen an die Welt, dass die Mitglieder der gegenwärtigen deutschen Regierung und der Gerichte sich weiter ihrer Verantwortung für eine lückenlose Aufarbeitung der NS-Verbrechen und des Holocaust stellen.“ [Man weiß allerdings auch, wie Zeitungen zitieren - sollte Herr Rhein ohnehin etwas ganz anderes gesagt haben, so betrifft meine Kritik den focus-Redakteur.]

Wahrer wird die Aussage durch solche alternativen Formulierungen aber leider nicht.

Denn rein etymologisch hat Verantwortung etwas mit Antworten zu tun, ja, mit Rede und Antwort stehen. Etwas zu verantworten heißt, sich zeigen, sich zu Wort melden – mit dem Wissen, dass man gesehen und gehört wird. Verantwortung zeigen bedeutet also zugleich Haltung zeigen - eben zu etwas stehen.

 

Dass jene Akten und Tonbandmitschnitte als Zeitzeugnisse von extremer Wichtigkeit sind, steht außer Frage. Doch die symbolische Aufwertung durch die UNESCO darf nicht mit konkreter Aufarbeitung verwechselt werden. Denn Nebenklagen auszuschalten und mit fragwürdigen Argumenten einen Prozess einstellen zu wollen, hat nicht im Geringsten etwas mit Ver-antwortung zu tun. Sondern mit Ver-schweigen. Und da hilft leider auch die Aufnahme von 50 Jahre alten Tonbandmitschnitten in ein UNESCO-Archiv nichts.

 

 

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*Arendt, Hannah: Was heißt politische Verantwortung unter einer Diktatur?, in Arendt, Hannah: Nach Auschwitz. Essays & Kommentare. S. 81-98. 2. Auflage. Berlin 2014.

 

Die Meldung, auf die ich mich in diesem Blogpost beziehe, kann hier nachgelesen werden (letzter Zugriff am 10.06. um 11:07 Uhr).

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