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"Damit nie wieder jemand sagt: Dieser Mensch ist weniger wert als ein anderer."

Die Reaktionen auf meine erste Rede in Leichter Sprache, die ich am 22. November im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes in einer Einrichtung der Hephata-Diakonie gehalten habe, haben mich sehr bewegt. Die Geschichte meines Opas sprachlich auf das Wesentliche zu reduzieren, war eine besondere Erfahrung für mich. Denn diese Art des Sprechens und Schreibens birgt eine ganz eigene Kraft in sich. 

 

Aus diesem Grund möchte ich meine Rede hier nun Interessierten zur Verfügung stellen - und freue mich natürlich auch über weitere Rückmeldungen. 

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Mein Opa Walter. Ein Opfer der Nazi-"Euthanasie".
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Forschen

Mein Großvater Walter Frick wurde 1908 in Zweibrücken in der Pfalz geboren. Er studierte in München Klavier, Komposition und Dirigie-ren. Von 1933 bis 1940 war er Korrepetitor und Kapellmeister am Theater der Hansestadt Rostock. Mit meiner Großmutter, der Sopra-nistin Luise Frick, hatte er zwei Kinder.

Erinnern

Im März 1941 wurde er aufgrund eines Nervenzusammenbruchs von seinem Schwager Armin Beilhack in eine Heilanstalt eingewiesen, in der er fünf Monate später an "trauriger Verstimmung, Depres-sion und Erschöpfung" verstarb. Er ist eines von ca. 300.000 Opfern der NS-'Euthanasie'.

Bilden

Seit 2010 forsche ich intensiv zum Schicksal meines Großvaters. Dazu gehören u.a. die Arbeit an einer Buchpublikation und regelmäßige Vortragstätigkeiten. Seit Sommer 2016 setze ich mich als stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises Gedenkort T4 e.V. für ein würdiges und gegenwarts-bezogenes Gedenken an die Opfer der NS-'Euthanasie' ein.



Informationen zu meinem Buchprojekt und zum Thema NS-'Euthanasie' finden Sie auch auf meiner Facebookseite sowie auf Twitter!